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ETH-Absolvent konsumierte härteste Kinderpornographie und Crystal Meth

Ein 40-Jähriger beschaffte sich unter Drogeneinfluss härteste Pornografie und quälte ein Tier zu Tode. Das Gericht hegte Zweifel an seiner Einsicht.

Rudolf Kieser, Präsident des Zürcher Bezirksgerichts, 63-jährig und seit 30 Jahren im Geschäft, sprach von «äusserst gravierenden Vorkommnissen». So etwas habe er in seiner «ganzen Gerichtskarriere noch nicht angetroffen». Auf die Tathandlungen des heute 40-jährigen geständigen Informatikers wollte er gar nicht weiter eingehen. Sie seien «zu widerlich».

Deshalb auch an dieser Stelle nur das Nötigste in Kürze: In den Jahren 2005 und 2006 beschaffte sich der Mann aus dem Internet härteste Pornografie und speicherte sie auf Datenträger. Teilweise liess er die Bilder oder Videodateien einem Interessenten in Deutschland zukommen. Es handelte sich um Bilder, die laut Anklageschrift «einzig zum Zweck haben, beim Betrachter perverse sexuelle Gelüste zu wecken». Besonders schlimm: Teilweise handelte es sich bei den Opfern um Kinder im Alter von fünf Jahren, die auf alle vorstellbaren Arten sexuell missbraucht, ja eigentlich gequält wurden. Das älteste Opfer war laut Anklage ein elfjähriger Knabe.

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