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Ex-Banker wegen Kinderpornografie verurteilt

Nachdem ein früherer Vermögensverwalter in Thailand wegen Sex mit Knaben verurteilt worden war, fanden die Zürcher Behörden in seiner Wohnung Kinderpornografie.

Wie die NZZ heute berichtet, hatte der 57-jährige Mann auf seinem Computer in Zürich «Kinderpornografie der übelsten Sorte» gespeichert. Rund 200'000 Fotos und 4200 Filme hatte der Ex-Mitarbeiter einer Grossbank und Doktor der Philosophie gesammelt. Weshalb er das Material aufbewahrte, war am Prozess von gestern Dienstag jedoch nicht zu erfahren.

Grund ist die neue Strafprozessordnung, die ein sogenannt abgekürztes Verfahren zulässt. Dabei einigen sich die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung auf ein Strafmass. Das Gericht prüft anschliessend, ob das kürzere Verfahren genehmigt und das Urteil gefällt werden kann.

Im Fall des Ex-Bankers war dies möglich – und der Mann wurde bei einer Probezeit von zwei Jahren zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten bedingt, 1000 Franken Busse sowie zur Zahlung der Gerichtskosten verurteilt. Dem Pädophilen auf die Schliche gekommen sind die Zürcher Behörden, als er laut Berichten thailändischer Medien vor dem dortigen Gericht stand, nachdem er Sex mit Knaben gehabt hatte. Die Richter wandelten die ursprüngliche Strafe von 4 Jahren in eine bedingte Freiheitsstrafe um, nachdem er unter anderem der Familie des Opfers freiwillig eine Genugtuung bezahlt und eine Toilette für einen Tempel gespendet hatte.

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