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Experten sorgen sich ums Jugendstrafrecht

47 Rechtsanwälte, Ärzte und Soziologen fordern in einem offenen Schreiben, auf Verschärfungen im Jugendstrafrecht zu verzichten.

Zu den Sondermassnahmen für Carlos (vorne) gehörten eine 4,5-Zimmer-Wohnung, eine 24-Stunden-Betreuung durch Sozialarbeiter und Thaiboxtraining.
Zu den Sondermassnahmen für Carlos (vorne) gehörten eine 4,5-Zimmer-Wohnung, eine 24-Stunden-Betreuung durch Sozialarbeiter und Thaiboxtraining.
Screenshot SRF
Weltmeister Shemsi Beqiri (Bild) trainierte Carlos. Er wurde zur Respektsperson für den jungen Straftäter – etwas, was Carlos bisher gefehlt hatte.
Weltmeister Shemsi Beqiri (Bild) trainierte Carlos. Er wurde zur Respektsperson für den jungen Straftäter – etwas, was Carlos bisher gefehlt hatte.
Patrick Straub, Keystone
Ein Boxer mit einem «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen für Carlos, nachdem dieser ins Gefängnis zurück musste.
Ein Boxer mit einem «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen für Carlos, nachdem dieser ins Gefängnis zurück musste.
Kostas Maros
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Die Fachleute befürchten, der Fall Carlos werde zum Anlass genommen, das «bewährte Jugendstrafrecht zu verschärfen». Das schreiben sie in einer Stellungnahme, die heute Morgen an zahlreiche Medien, aber auch an Justizdirektor Martin Graf (Grüne) und an Oberjugendanwalt Marcel Riesen (SVP) ging. Unterzeichnet wurde das Schreiben von 47 Rechtsanwälten, Ärzten, Soziologen und anderen Fachleuten.

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