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Fall Carlos: Die Rechnung im Detail

Allein 1140 Franken monatlich für Kleider und Freizeit: Der Bericht der Zürcher Justizdirektion fördert neue Fakten im Fall Carlos zutage. Unter anderem werden darin die Auslagen für die Betreuung des Straftäters aufgelistet.

Nahm endlich zum «Fall Carlos» Stellung: Der Zürcher Regierungsrat Martin Graf. (6. September 2013)
Nahm endlich zum «Fall Carlos» Stellung: Der Zürcher Regierungsrat Martin Graf. (6. September 2013)
Walter Bieri, Keystone
Regierungsrat und Oberjugendanwalt auf dem Weg zur Pressekonferenz: Marcel Riesen (vorne) und Martin Graf. (6. September 2013)
Regierungsrat und Oberjugendanwalt auf dem Weg zur Pressekonferenz: Marcel Riesen (vorne) und Martin Graf. (6. September 2013)
Walter Bieri, Keystone
Wegen der Entrüstung der Bevölkerung wird der Fall Carlos nun auch Sache der Politik. Regierungsrat Martin Graf (Grüne, Bild) hat einen internen Bericht angefordert und will sich Anfang September zum Fall äussern.
Wegen der Entrüstung der Bevölkerung wird der Fall Carlos nun auch Sache der Politik. Regierungsrat Martin Graf (Grüne, Bild) hat einen internen Bericht angefordert und will sich Anfang September zum Fall äussern.
Nicola Pitaro
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Justizdirektor Martin Graf präsentierte heute Freitag einen Bericht zum Fall Carlos. Darin wird festgehalten, dass der jugendliche Straftäter in rund sechs Jahren etwa 20-mal in verschiedenste Institutionen eingewiesen wurde. Doch sämtliche Einweisungen in Gefängnisse oder Platzierungen in Heimen und Kliniken mussten innert kürzerer oder längerer Zeit abgebrochen werden. So sei die Jugendanwaltschaft «in einen eigentlichen Vollzugsnotstand» geraten, weshalb man für Carlos ein «Sonder-Setting» eingerichtet habe.

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