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Fall Carlos: «Kosten immer noch absurd hoch»

Das neue Sondersetting für den jugendlichen Straftäter wertet die SVP als «Sieg für die Sozialindustrie». Bei den Grünen erntet es Applaus.

Daniel Jositsch (SP): Er bezeichnet das neue Sondersetting für Carlos als «das einzig Richtige». Die unnötige Verzögerung, mit der die Massnahme umgesetzt worden sei, sei ärgerlich und gefährde deren Erfolgssaussichten.
Daniel Jositsch (SP): Er bezeichnet das neue Sondersetting für Carlos als «das einzig Richtige». Die unnötige Verzögerung, mit der die Massnahme umgesetzt worden sei, sei ärgerlich und gefährde deren Erfolgssaussichten.
Screenshot SRF
Philipp Kutter (CVP):«Dieser Kampfsport ist zu sehr auf Angriff ausgerichtet.»
Philipp Kutter (CVP):«Dieser Kampfsport ist zu sehr auf Angriff ausgerichtet.»
Silvia Luckner
Thaibox-Kurse bei Weltmeister Shemsi Beqiri (Bild) sollen «Carlos» in seiner Freizeit erlaubt sein.
Thaibox-Kurse bei Weltmeister Shemsi Beqiri (Bild) sollen «Carlos» in seiner Freizeit erlaubt sein.
Patrick Straub, Keystone
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Der jugendliche Straftäter «Carlos» hat sein neues Sondersetting in der Obhut der Institution Riesen-Oggenfuss angetreten, die ihn bereits bis vergangenen August betreut hatte. Damit sollen Pläne umgesetzt werden, welche die Justizbehörden im Herbst noch verworfen hatte. Sie sind vom Entscheid des Bundesgerichts, «Carlos» bis Ende Woche aus dem Gefängnis Limmattal zu entlassen, überrascht worden. Deshalb fehlte die Zeit, um Details zu regeln. Darum plant die Jugendanwaltschaft für die Ausarbeitung des definitiven, neuen Settings zwei Phasen.

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