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Fall Flaach: 2200 Franken im Monat mit Betrügereien

Das Bezirksgericht Weinfelden hat den Vater der getöteten Kinder zu 42 Monaten Haft verurteilt. Die Anklageschrift umfasst insgesamt 80 Betrugstatbestände.

Gewerbsmässiger Betrug, Zechprellerei, Urkundenfälschung und andere Delikte: Das Bezirksgericht Weinfelden befasst sich mit einem Fall, bei dem das tragische Leben des Angeklagten auf Schwindel und Illusionen basierte. (Archivbild)
Gewerbsmässiger Betrug, Zechprellerei, Urkundenfälschung und andere Delikte: Das Bezirksgericht Weinfelden befasst sich mit einem Fall, bei dem das tragische Leben des Angeklagten auf Schwindel und Illusionen basierte. (Archivbild)
Keystone
Es geht um den Mann, dessen Frau Anfang 2015 in Flaach ZH ihre beiden Kinder und später im Bezirksgefängnis Zürich sich selbst getötet hat.
Es geht um den Mann, dessen Frau Anfang 2015 in Flaach ZH ihre beiden Kinder und später im Bezirksgefängnis Zürich sich selbst getötet hat.
Sophie Stieger
Vor dem Eintreffen der Polizei verliess die Mutter den Tatort, konnte aber im Zuge der Fahndung kurze Zeit später verhaftet werden. (1. Januar 2015)
Vor dem Eintreffen der Polizei verliess die Mutter den Tatort, konnte aber im Zuge der Fahndung kurze Zeit später verhaftet werden. (1. Januar 2015)
Markus Heinzer, Newspictures
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Die Anklageschrift gegen den heute 30-jährigen Mike K. umfasst 53 Seiten, fein säuberlich sind alle Straftaten auf­gelistet, vor allem Internetbetrügereien. Im Zeitraum von nur gerade 17 Monaten hat Mike K. 80 Betrugstatbestände verübt. Allein die erwirtschafteten Bargeldeinkünfte betragen 120'000 Franken, die totale Deliktsumme wird auf eine Viertelmillion Franken beziffert. Die Richterin des Bezirksgerichts Weinfelden sprach dann in der Urteilsbegründung auch von einer hohen kriminellen Energie, die Mike K. in eine Abwärts­spirale führte.

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