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Fall Mörgeli: Pingpong zwischen Uni, Datenschützer und Staatsanwaltschaft

«Rechtswidrig», «unverhältnismässig»: Der Datenschützer kritisiert die Universität Zürich scharf wegen der Herausgabe von Telefon- und E-Mail-Daten. Die Uni entschuldigt sich, die Staatsanwaltschaft verteidigt sich.

Übereilig: Die Uni Zürich wertete elektronische Daten ihrer Mitarbeiter aus und leitete Teile davon den Strafverfolgungsbehörden weiter.
Übereilig: Die Uni Zürich wertete elektronische Daten ihrer Mitarbeiter aus und leitete Teile davon den Strafverfolgungsbehörden weiter.
Beat Marti

Als der Fall Mörgeli am 11. September 2012 im «Tages-Anzeiger» aufflog, erstattete die Universität Zürich Strafanzeige wegen Verdachts auf Amtsgeheimnisverletzung. Die Zeitung hatte aus einem geheimen Bericht zitiert, der Christoph Mörgeli, damals Kurator des Medizinhistorischen Museums, stark belastete.

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