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FDP will ZKB zur Aktiengesellschaft machen

Die FDP nutzt die Vernehmlassung zu Kantonalbank-Vorlagen im Kantonsrat, um ein Thema zu lancieren: Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) soll zur Aktiengesellschaft werden.

Aktiengesellschaft und somit Abbau von Risiken? Geschäftsstelle der Zürcher Kantonalbank in Zürich.
Aktiengesellschaft und somit Abbau von Risiken? Geschäftsstelle der Zürcher Kantonalbank in Zürich.
Steffen Schmidt, Keystone

Wie die NZZ in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, hat die FDP in der Vernehmlassung zu verschiedenen ZKB-Vorlagen auch dazu genutzt, um ein altes Anliegen wieder ins Gespräch zu bringen. Die Liberalen halten es für das beste, wenn die ZKB eine neue Rechtsform bekommt, nämlich jene einer Aktiengesellschaft.

Parteipräsident Beat Walti sagte gegenüber der Zeitung, es müsse geklärt werden, welches Risiko der Kanton zu tragen bereit sei. Die Bank, die derzeit im Auge der amerikanischen Steuerbehörden ist, könne wegen der geltenden Staatsgarantie auch für den Kanton zum Problem werden. Zudem glaubt Walti, dass die Bank in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft mehr unternehmerische Flexibilität hat.

Regierungsrat im Visier

Bisher hat die FDP keine noch keine Verbündete bei ihrem Vorhaben. Walti hofft jedoch, dass eine Diskussion in Gang gesetzt werden kann, die auch den Regierungsrat auf den Plan bringen könnte und sich dieser dem Anliegen anschliesst.

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