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Fiala kassiert 50'000 Franken für Herzensangelegenheit

FDP-Nationalrätin Doris Fiala ist neue Präsidentin der Aids-Hilfe. Was einmal ein Ehrenamt war, kostet die gebeutelte Organisation nun 50'000 Franken pro Jahr. Das ruft die Kontrolleure der Zewo auf den Plan.

Die Finanzlage der Aids-Hilfe sei «erschütternd»: Die FDP-Nationalrätin Doris Fiala während einer Pressekonferenz 2010.
Die Finanzlage der Aids-Hilfe sei «erschütternd»: Die FDP-Nationalrätin Doris Fiala während einer Pressekonferenz 2010.
Reuters

Doris Fiala steht seit dem 21. Januar an der Spitze der Aids-Hilfe Schweiz. Eine ausserordentliche Generalversammlung (GV) kürte die 55-Jährige zur neuen Präsidentin. «Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, dieses Amt zu übernehmen», liess die Zürcher FDP-Nationalrätin danach verlauten. Vier Tage später führte Fiala eine Medienkonferenz durch. Dort schilderte sie in drastischen Worten, wie prekär es finanziell um den Dachverband von 62 Aids-Hilfen und artverwandten Organisationen steht. Das Bundesamt für Gesundheit fuhr seinen Beitrag allein 2011 um 750'000 Franken zurück, die Spenden brachen ein, und dieses Jahr drohen schon wieder Subventionskürzungen. Sie müsse deshalb neue Finanzierungsquellen erschliessen und den Verband umkrempeln, so Fiala.

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