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Fifa will keinen Hardturm mit Stehplätzen

Der Weltfussballverband wollte sich mit 20 Millionen Franken am neuen Stadion auf dem Hardturm beteiligen. Werden jedoch die geplanten Stehplätze gebaut, droht die Fifa, den Geldhahn zuzudrehen.

Brache Hardturm: Bis 2013 stimmen die Zürcher erstmals über das neue Stadion-Projekt ab.
Brache Hardturm: Bis 2013 stimmen die Zürcher erstmals über das neue Stadion-Projekt ab.
Keystone

Als das neue Stadion-Projekt auf dem Hardturm auf den Tisch kam, kündigte die Fifa in einer frühen Phase an, sich mit 20 Millionen Franken am Neubau zu beteiligen. Allerdings war damals ein reines Sitzplatz-Stadion vorgesehen. Das sorgte bei den Zürcher Vereinen und Fans für derart grossen Unmut, dass die Stadt im Sommer entschied, einen Teil des Stadions mit Stehplätzen zu belegen. Für internationale Spiele sollten die 7000 Plätze durch 3500 Sitze ersetzt werden.

Das passt der Fifa überhaupt nicht, wie der «Landbote» am Donnerstag schreibt (Artikel online nicht verfügbar). In einer Sitzung mit der Stadt wiederholte Fifa-Präsident Sepp Blatter persönlich, dass auf die Stehplätze zu verzichten sei. Stadtrat Martin Vollenwyder (FDP) ging jedoch nicht darauf ein und vertrat weiterhin die Meinung der Stadt, wonach die Stehplätze bestehen bleiben sollten.

«Fifa-Stadion» ist gestorben

Gegenüber dem «Landboten» macht die Fifa nun deutlich, dass sie «grundsätzlich keine Projekte unterstütze, die nicht ihrer Philosophie entsprechen». Werde an der Absicht festgehalten, einen Teil der Zuschauerplätze mit Stehrampen zu versehen, «wird die Fifa ihr Engagement von versprochenen 20 Millionen Franken neu überdenken müssen», zitiert die Tageszeitung den Weltfussballverband.

Nun soll bis zu den Sommerferien entschieden werden, ob sich die Fifa und die Stadt trotzdem einig werden. Offensichtlich scheint, dass der frühere Plan, das Stadion auf dem Hardturm Fifa-Stadion zu nennen, so oder so gestorben ist. Ebenfalls kein Thema mehr ist gemäss «Landbote» ein Landabtausch zwischen Zürich und der Fifa.

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