Zum Hauptinhalt springen

Finanzkrise: SP fordert Zürich-spezifische Lösungen

Innert vier Wochen muss sich der Zürcher Regierungsrat mit einer Forderung der SP befassen, die im Zusammenhang mit der Finanzkrise Zürich-spezifische Lösungen verlangt. Ein entsprechendes Postulat wurde am Montag für dringlich erklärt.

Gemäss Postulatstext muss die Regierung die Lehren aus der Finanzkrise ziehen. Darum müssten in den Bereichen der Regulierung für Banken und Finanzinstitute bezüglich Eigenmittel, Begrenzung der Boni oder realitätsnähere Lohnsysteme Verbesserungen erzielt werden.

Der Kanton Zürich mit seinem Bankensektor müsse weiterhin ein attraktiver Standort sein. Es gehe darum, dass Zürich die Finanzkrise mit kleinst möglichem Schaden überstehe, sagte Hartmuth Attenhofer (SP, Zürich). Dafür seien schnelle und effiziente Lösungen gefragt.

«Jetzt positionieren und nicht erst in zwei Jahren »

Unterstützung erhielt die SP von Grünen und FDP. Die Zürcher Regierung müsse sich jetzt gegenüber dem Bund positionieren und nicht erst in zwei Jahren, begründete Hans-Peter Portmann (FDP, Thalwil) die Dringlichkeit.

Dagegen war indes CVP und SVP. Eine genaue Lageanalyse sei derzeit gar noch nicht möglich, sagte Brigitta Leiser (CVP, Regensdorf). Ausserdem müsse der Bund solche Fragen beantworten, ergänzte CVP-Fraktionschef Philipp Kutter (Wädenswil). Der Bund habe doch schon Massnahmen ergriffen, sagte Hansueli Züllig (SVP, Zürich). Das reiche.

SDA/tif

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch