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Die Lärmdiskussion ist absurd

Sicherheitsaspekte wurden bei der Ausarbeitung neuer An- und Abflugrouten für den Flughafen Zürich vernachlässigt. Dabei gebührt ihnen oberste Priorität.

Für den Fall, dass der Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland ratifiziert wird, muss der Bund das Anflug- und Abflugregime des Flughafens Zürich anpassen. Wie sich nun zeigt, liess sich der Bund dabei von den Fluglärmgegnern unter Druck setzen.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) präsentierte im Oktober sechs verschiedene Flugregimes; drei Kriterien hätten als Leitlinien gedient: die Sicherheit, die Lärmbelastung, die Kapazität des Flughafens. Nun stellt sich heraus, dass die Sicherheit im rund 70-seitigen Bericht nur eine Nebenrolle spielt: Obschon das Bazl immer wieder betonte, dass der Sicherheit bei den Abwägungen höchste Priorität eingeräumt wurde, ging der Entwurf der Flugregimes vor seiner Publikation nicht über den Tisch jener Bazl-Angestellten, die für die Sicherheit zuständig sind.

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