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Frau Doktor ist im Spital der Normalfall

In den Zürcher Spitälern arbeiten heute mehr Ärztinnen als Ärzte. Karriere machen aber immer noch die Männer.

Susanne Anderegg
«Augen auf bei der Partnerwahl!»: Chirurgin Cornelia Frei-Lanter im Spital Zollikerberg. Foto: Andrea Zahler
«Augen auf bei der Partnerwahl!»: Chirurgin Cornelia Frei-Lanter im Spital Zollikerberg. Foto: Andrea Zahler

Cornelia Frei-Lanter (44) gehörte immer zu den Vorreiterinnen. Als sie 2001 das Staatsexamen machte, schlossen erstmals mehr Frauen als Männer das Medizinstudium in Zürich ab. Als sie 2006 Oberärztin in der Viszeral- und Thoraxchirurgie des Kantonsspitals Winterthur (KSW) wurde, war sie die einzige Frau und ab 2008 die erste Teilzeiterin auf dieser Stufe im Departement Chirurgie. In der Folge arbeitete sie mit einem Pensum zwischen 50 und 70 Prozent und wurde viermal Mutter. Seit diesem Jahr ist Frei-Lanter Leitende Ärztin für Viszeralchirurgie im Spital Zollikerberg; sie ist dort die erste Teilzeiterin im Kader der Chirurgie.

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