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Frau schwatzt Rentner von der Goldküste 200'000 Franken ab

Eine Betrügerin gab an, sie brauche Geld zur Behandlung der Krebserkrankung ihrer Tochter. Der Mann glaubte ihr. Zu lange.

In mehreren Tranchen überwies der 71-Jährige der Frau 200'000 Franken.
In mehreren Tranchen überwies der 71-Jährige der Frau 200'000 Franken.
Keystone

Ein 71-jähriger Mann wurde im Januar 2019 von einer ihm unbekannten Frau erstmals über Skype kontaktiert. Die beiden unterhielten sich immer wieder über Skype, aber auch per E-Mail und am Telefon.

Die Frau gab an, in Frankreich zu wohnen, 38 Jahre alt zu sein und eine Tochter zu haben. Nachdem vermeintlich freundschaftliche Bande zwischen den beiden entstanden waren, erzählte die Frau plötzlich, dass ihre Tochter an einer seltenen Form von Krebs leide und sie sich die nötige Operation nicht leisten könne.

Daraufhin überwies ihr der hilfsbereite Mann in mehreren Tranchen insgesamt rund 200'000 Franken, bis ihm klar wurde, dass die Frau ihn angelogen und betrogen hatte.

Nicht leichtgläubig sein

Die Identität der Frau ist nicht bekannt. Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft See/Oberland die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen, wie die Kapo mitteilt.

Die Polizei rät unter anderem, niemals Geld an Menschen zu zahlen, die man nicht persönlich kennt – ganz egal, «wie herzerweichend deren Geschichte klingt». Tipps gegen Enkeltrickbetrüger finden Sie hier.

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