Zum Hauptinhalt springen

Freier-Schranke ab November in Betrieb

Für 53'000 Franken hat die Stadt an der Zähringerstrasse eine Barriere errichtet. Sie will damit die Anwohner vor den Folgen der Prostitution schützen.

Eine Barriere soll im Niederdorf die Anwohner vor dem Freier- und Gafferverkehr schützen: Prostituierte in Zürich.
Eine Barriere soll im Niederdorf die Anwohner vor dem Freier- und Gafferverkehr schützen: Prostituierte in Zürich.
Keystone

Am Donnerstag, 1. November, um 19 Uhr senkt sich die Barriere an der Zähringerstrasse erstmals. Künftig soll sie jede Nacht zwischen 19 Uhr und 4 Uhr für Unberechtigte geschlossen bleiben. Das teilt das Stadtzürcher Polizeidepartement mit.

Mit der bedienten Barriere an der Zähringerstrasse und Absperrpfosten an der Häringstrasse setzt die Stadt das Nachtfahrverbot in der Strichzone Niederdorf durch, das seit Frühling 2011 in Kraft ist. Wie das Polizeidepartement mitteilt, sei damit die Bevölkerung und das Gewerbe im Quartier von den negativen Auswirkungen der Prostitution, wie dem Freier- und Gafferverkehr, besser geschützt.

Ein Pilotversuch für drei Jahre

Die Beschaffung und Montage der Barriere und der Absperrpfosten sowie der Innenausbau des benötigten Fahrzeugs verursachten einmalige Kosten von rund 53'000 Franken. Wie die Stadt weiter mitteilt, kostet der Betrieb durch die Securitas monatlich 20'000 Franken.

Bei der Schranke handle es sich um einen dreijährigen Versuch, der aufgrund der Entwicklung und der Erfahrungen angepasst werden könne. Eine zeitliche Beschränkung der Strassenprostitution im Niederdorf werde der Stadtrat auf den Zeitpunkt ausschreiben, auf den der Strichplatz am Depotweg in Betrieb genommen werden könne.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch