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Freikirche lässt Pnos-GV platzen

Die Partei National Orientierter Schweizer hat rechtliche Schritte eingeleitet, weil sie nicht wie geplant ihre GV in den Räumlichkeiten einer Freikirche durchführen durfte.

Der Pnos-Parteipräsident ist sauer wegen der GV-Absage: Dominic Lüthard protestierte in Langenthal gegen den Bau eines Minaretts. (9. Oktober 2010)
Der Pnos-Parteipräsident ist sauer wegen der GV-Absage: Dominic Lüthard protestierte in Langenthal gegen den Bau eines Minaretts. (9. Oktober 2010)
Peter Schneider, Keystone

Am 7. März hätte die Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) ihre Generalversammlung im Zentrum Grüze in Winterthur durchführen sollen. Doch wenige Tage vor besagtem Termin erhielt der Parteivorstand gemäss «Blick» eine Absage vom Vermieter, einer Freikirche. Die Begründung: Politische Veranstaltungen seien in ihren Räumlichkeiten nicht erlaubt. Gemäss der Zeitung habe der Vermieter zu spät erkannt, dass die Pnos dort ihre GV abhalten wollte.

Pnos-Parteipräsident Dominic Lüthard ist sauer: «Wir sehen die kurzfristige Absage als politischen Angriff.» Denn 2016 habe in demselben Zentrum eine politische Veranstaltung der EDU stattgefunden. Dies verneint Pastor Christoph Candrian laut «Blick» auch nicht. Doch seither würden keinerlei politischen Anlässe mehr geduldet. Er entschuldigt sich für den Fehler und die kurzfristige Absage. Trotzdem habe die Partei, der deswegen ein Schaden von 10'000 Franken entstanden sei, rechtliche Schritte eingeleitet.

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