Zum Hauptinhalt springen

Für 500 Franken aufs Abstimmungsplakat

Der Mieterverband hat im kommenden Abstimmungskampf einen finanzstarken Gegner: Um gegen den Hauseigentümerverband zu bestehen, greift er zu unkonventionellen Mitteln.

Am 25. November 2012 werden die Zürcherinnen und Zürcher wieder an die Urne gebeten. Mit der Vorlage «Für mehr Mieterschutz» will der Mieterverband zum einen erreichen, dass Hausbesitzer und Liegenschaftsverwaltungen neuen Mietern die Erhöhungen der Anfangsmiete mitteilen und begründen müssen. Zum anderen sollen die Gebühren für das Mietgericht abgeschafft werden.

Walter Angst vom Zürcher Mieterverband legt schon heute die Finanzen für den bevorstehenden Abstimmungskampf offen: «Von unseren Mitgliedern haben wir je einen Franken erhalten. Das sind knapp 100'000 Franken. Zusätzlich stehen uns noch einmal knapp 100'000 Franken zur Verfügung.» Doch weil Inserate und Plakate so teuer sind und der Mieterverband nicht auf weitere Quellen zurückgreifen könne, müsse der Verband die Kasse mit zusätzlichem Geld füllen – «zumal wir in der Immobilienwirtschaft einen sehr finanzstarken Gegner haben», sagt Angst.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.