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Für Stadträtin Claudia Nielsen hat Alterspolitik höchste Priorität

Stark sein für die Schwachen. Dies will Stadträtin Claudia Nielsen (SP), Vorsteherin des Gesundheits- und Umweltdepartementes der Stadt Zürich.

Claudia Nielsen bei einer Podiumsveranstaltung  während des Wahlkampfs.
Claudia Nielsen bei einer Podiumsveranstaltung während des Wahlkampfs.
Keystone
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Zu den Schwachen zählt Nielsen insbesondere auch die alten Menschen, wie Claudia Nielsen heute Dienstag – 100 Tage nach Amtsantritt – ausführte. Die Alterspolitik habe für sie «höchste Priorität». Nielsen will eine Altersstrategie erarbeiten, die auch in Zukunft den Bedürfnissen des Alters entspricht.

Sie will abklären, «was die Leute wirklich brauchen». Dabei sollen auch die Betroffenen Gehör finden und ihren Erfahrungsschatz einbringen können. Ziel von Nielsen ist es, die zahlreichen und guten bestehenden Angebote untereinander durchlässiger zu gestalten sowie zu vernetzen. Nur so könne man der Vielfalt des Alters gerecht werden. Auch sei es wichtig, zusammen mit Partnern wie Spitex, Pro Senectute, Vereinen und Stiftungen das gute Angebot in Zürich aufeinander abzustimmen und weiter zu entwickeln. Dadurch könne Zürich seine Pionierrolle in der Alterspolitik behalten.

Gesundheitspolitik und 2000-Watt-Gesellschaft

Beschäftigen muss sich die neue Stadträtin auch mit Gesundheitspolitik. Hier gehe es oft auch um Fragen der Finanzierung. Dabei sei allerdings vieles von Bund und Kanton vorgegeben, sagte Nielsen. Ihr sei es jedoch wichtig, dass niemand durch die Maschen der Gesundheitsversorgung falle.

Sie werde im Gesundheitswesen auch dort hinschauen, wo es nicht schön ausschaue, sagte sie. So etwa wohnte sie einer Dickdarmkrebs-OP im Stadtspital Triemli bei. In der Tat gebe es Schöneres als den Anblick eines offenen Bauches samt Fettgewebe. Aber der Tag sei sehr eindrücklich gewesen, so Nielsen.

Aus jedem Franken das Optimum herausholen

Hinschauen will Nielsen auch bei den Umsetzungen auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft. Die Erreichung dieser Gesellschaft sei ein Mehrgenerationen-Projekt, das Freude mache, so Nielsen. Wichtig seien auch hier Hartnäckigkeit, Vernetzung und Gespräche.

Bei all ihren Aufgaben ist es der Ökonomin wichtig, dass das Geld vernünftig ausgegeben wird. Aus jedem ausgegebenen Franken müsse man das Optimum für die Zürcherinnen und Zürcher herausholen, sagte die Stadträtin.

SDA/fsc

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