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Fussfesseln bei häuslicher Gewalt

Der Kanton Zürich plant, gewalttätige Männer künftig mit einer Fussfessel zu versehen, um Angriffe auf die Partnerin zu verhindern.

Soll auch in Zürich eingeführt werden: Elektronische Fussfessel.
Soll auch in Zürich eingeführt werden: Elektronische Fussfessel.
Keystone

Bisher können gewalttätige Männer, die ihre Partnerinnen oder Ex-Partnerinnen bedrohen, zwar mit einem Kontakt- und Gebietsverbot belegt werden. Eine klare Kontrolle, ob diese auch eingehalten werden, gibt es jedoch nicht. Dies könnte sich nun ändern: Wie «20 Minuten» in seiner heutigen Ausgabe schreibt, plant man im Kanton die Einführung der elektronischen Fussfessel.

«Bei hochgefährlichen Tätern könnten diese künftig eine mögliche Massnahme sein», erklärte Cornelia Kranich, Co-Leiterin der kantonalen Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt gegenüber der Zeitung. Eine Arbeitsgruppe zum Thema solle in spätestens neun Monaten Ergebnisse vorlegen.

Viele Fragen offen

Allerdings gebe es einige Hürden: Verschiedene rechtliche und technische Fragen seien noch offen. Darunter auch die Wichtigste: Wie sichergestellt werden kann, dass die Polizei im Falle eines Alarms auch schnell genug vor Ort ist.

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