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Gefehrlich für die SP

Mit dem Zweierticket Fehr und Fehr für den Regierungsrat haben sich die Sozialdemokraten etwas eingebrockt. In den Wahlbüros wird es Debatten geben.

«Gefehrliche» Kandidatur: Jacqueline Fehr wurde am Wochenende von der SP zur Kandidatin für den Regierungsrat gewählt. Foto: Keystone.
«Gefehrliche» Kandidatur: Jacqueline Fehr wurde am Wochenende von der SP zur Kandidatin für den Regierungsrat gewählt. Foto: Keystone.

Die SP wählte am Wochenende Jacqueline Fehr zur Kandidatin für den Regierungsrat. Damit geht die Partei ein doppeltes Risiko ein. Denn Fehr gilt als kompromisslose Linke. Zwar war Fehr im Parlament die Architektin eines spektakulären Kompromisses: der Mutterschaftsversicherung. Diese bestand im Kern aus einem Paket von ihr und dem freisinnigen Gewerbe­verbandschef Triponez. Und war eines der wenigen Sozialausbauprojekte, das an der Urne eine Mehrheit fand. Was in der Schweiz so häufig ist wie ein Diamant in einer Cornflakespackung.

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