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Geheime Kommandozentrale unter der Erde

In der Nähe von Winterthur liegt 300 Meter tief in einem Berghang eine Bunkeranlage der Schweizer Armee. Jetzt will eine Stiftung das bis vor kurzem streng geheime Bauwerk aus dem Kalten Krieg fürs Publikum öffnen.

Die Villa Arbenz. Video: Tina Fassbind

Der Eingang ist unscheinbar: Eine Holzscheune am Waldrand bei Dorf im Weinland. Doch der Schopf dient nur als Tarnung: In ihm befindet sich die Tür zu einem imposanten Stollensystem. Dieses führt mehr als 300 Meter tief in den Berghang hinein, vorbei an Betonpanzertüren, Druckschleusen und Dekontaminationsduschen. Am Ende des langen Gangs befindet man sich rund 50 Meter unter der Erde. Dort mündet der Stollen in mehrere, teils mehrstöckige Kavernen mit Maschinenräumen, Büros, Schlafsälen, Küche und Sanitäreinrichtungen – ein eigentliches Haus im Fels, umhüllt von massivem Beton, um Wasser und Feuchtigkeit abzuhalten.

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