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Geld allein reicht nicht, um die Traumwelt zu retten

Die Schliessung des Bruno-Weber-Parks bei Dietikon hat eine Solidaritätswelle ausgelöst. Doch solange Stiftung und Künstlerwitwe sich nicht einigen, ist eine Lösung kaum möglich.

Traumwelt: Der Skulpturenpark von Bruno Weber, aufgenommen oberhalb von Dietikon. Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von 20'000 Quadratmetern und ist das Lebenswerk des Künstlers.
Traumwelt: Der Skulpturenpark von Bruno Weber, aufgenommen oberhalb von Dietikon. Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von 20'000 Quadratmetern und ist das Lebenswerk des Künstlers.
Alessandro Della Bella, Keystone
Grounding: Die Eule hebt nicht mehr ab, denn die Bruno-Weber-Stiftung lässt den Park schliessen, weil sonst die Finanzen aus dem Ruder laufen.
Grounding: Die Eule hebt nicht mehr ab, denn die Bruno-Weber-Stiftung lässt den Park schliessen, weil sonst die Finanzen aus dem Ruder laufen.
Alessandro Della Bella, Keystone
Der 2011 verstorbene Bruno Weber in seinem Skulpturenpark.
Der 2011 verstorbene Bruno Weber in seinem Skulpturenpark.
Doris Fanconi
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«Daraus könnte etwas ganz Besonderes werden», sagt Brigitte Bitterli über den Skulpturenpark Bruno Weber. Es ist dieselbe Brigitte Bitterli, die den Park, in dem der vor drei Jahren verstorbene Weber seine Gegenwelt schuf, ab dem 20. Oktober schliessen lässt. Sie ist von der Aargauer Stiftungsaufsicht als kommissarische Stiftungsrätin eingesetzt worden und hat sich mittlerweile einen Überblick über die Situation verschafft. Das Resultat bezeichnet sie als «erschreckend»: Das Gesamtkunstwerk ist trotz 20'000 Besuchern pro Jahr stark defizitär, muss dringend saniert werden, und die Stiftung hat keinen Franken Rückstellungen getätigt.

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