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Geld vom Staat für Filme und Games

Eine Volksinitiative verlangt, die verzettelte Filmförderung im Kanton Zürich per Gesetz zeitgemäss zu regeln. Das Anliegen geniesst offenbar breite Unterstützung.

Das Gesetz soll auch neue Formen berücksichtigen: Szene aus der Zürcher Game-Entwicklung «First Strike». Bild: PD
Das Gesetz soll auch neue Formen berücksichtigen: Szene aus der Zürcher Game-Entwicklung «First Strike». Bild: PD

Knapp sechs Monate nach der Lancierung haben der Verein «Zürich für den Film» und die Swiss Game Developers Association heute Mittwoch ihre Volksinitiative für eine zeitgemässe Filmförderung im Kanton Zürich eingereicht. Für das Zustandekommen waren 6000 Unterschriften nötig, gesammelt wurden rund 9000. Dass das Minimum so weit übertroffen wurde, zeige die breite Akzeptanz des Anliegens in der Bevölkerung.

Die Initiative zielt darauf ab, die staatliche Förderung von Film-, Game- und interaktiver Medienkunst im Kanton Zürich gesetzlich zu verankern. Der heutige Flickenteppich diverser Förderangebote sei nicht mehr zeitgemäss, er müsse gebündelt werden. Indem man eine solide Gesetzesgrundlage schaffe, sichere man die bestehende Filmförderung und ebne zugleich den Weg für neue Kunstformate des digitalen Zeitalters.

Prominente Unterstützer

Laut den Initianten ist der Kanton Zürich nicht nur das Film- und Medienzentrum der Schweiz, sondern auch Innovationshub der Digitalkultur. Rund zwei Drittel aller audiovisuellen Werke der Schweiz würden von Zürcher Film- und Medienschaffenden entwickelt und produziert. Dem politisch breit abgestützten Initiativkomitee gehören unter anderem die Nationalratsmitglieder Doris Fiala (FDP) und Kathy Riklin (CVP) sowie Ständerat Daniel Jositsch (SP) an.

SDA/hub

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