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Gemeinden müssen Kita-Plätze zur Verfügung stellen

Eltern mit «systemrelevanten Berufen» sollen ihre Kinder weiterhin in eine Kita oder eine andere Betreuung bringen können. Alle anderen nicht.

Hat «systemrelevante Berufe» definiert: Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP).
Hat «systemrelevante Berufe» definiert: Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP).
Doris Fanconi

Der Zürcher Regierungsrat verpflichtet alle Gemeinden, ein minimales Angebot für die Betreuung von Kindern sicherzustellen. So will er gewährleisten, dass Eltern in «systemrelevaten Berufen» ihre Kinder weiterhin in einer Kita oder einer anderen Institution betreuen lassen können, während sie ihrer Arbeit nachgehen.

Gelten soll das für Kinder im Vorschulalter oder für solche, die die Grundstufe besuchen. Aber nicht für ältere Kinder und Jugendliche.

Von Pflege bis Medien

Die Zürcher Regierung definiert diese Berufe, allerdings nicht im Detail. Sie zählt dazu Berufe in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Altersbetreuung, Sicherheit, Verkehr, Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Telematik, Reinigung, Logistik, dazu gehört auch die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Gütern, öffentliche Verwaltung oder Institutionen mit einem öffentlichen Auftrag und Medien.

Die Zürcher Regierung verpflichtet Gemeinden auch dafür zu sorgen, dass Kinder in sozial und erzieherisch schwierigen Verhältnissen betreut werden können. Die Betreuung soll zudem auch während der baldigen Frühlingsferien sichergestellt werden.

Unsicherheit bei Eltern und Kitas

Für viele Eltern ist die Betreuung ihrer Kinder in einer Kita oder im Hort auch zu Coronazeiten äusserst wichtig. Vor allem, da viele nun im Homeoffice arbeiten. Doch in den letzten Tagen herrschte Unklarheit, welche Tagesstätten noch offen bleiben dürfen und welche Eltern ihre Kinder noch hinbringen sollen.

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