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Gemeinnützige Wohnprojekte bevorzugt

Der Verband Wohnbaugenossenschaften Zürich reichte am Dienstag eine Volksinitiative ein. Die Initianten fordern, dass kantonale Liegenschaften nicht mehr an den Meistbietenden verkauft werden.

Der Kanton soll seine Liegenschaften nicht an den Meistbietenden verkaufen, sondern gemeinnützige Projekte bevorzugen: Blick über Zürich.
Der Kanton soll seine Liegenschaften nicht an den Meistbietenden verkaufen, sondern gemeinnützige Projekte bevorzugen: Blick über Zürich.
Keystone

Über 7000 Zürcher haben die Volksinitiative unterschrieben, wie der Verband Wohnbaugenossenschaften mitteilt. Wichtigstes Ziel der Initianten ist die Schaffung eines kantonalen Wohnraumfonds.

Aus dem Fonds soll der Kanton gemeinnützige Wohnbauträger beim Kauf von Land und Liegenschaften mit zinsgünstigen Darlehen oder Abschreibungsbeiträgen unterstützen. Die Finanzierung des Fonds erfolgt laut Initiative langfristig dadurch, dass die Zinserträge und Rückzahlungen wieder zurückfliessen.

Vorverkaufsrecht für Gemeinden

Zudem soll eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden, damit der Kanton geeignete Liegenschaften nicht mehr an den Meistbietenden verkauft, sondern an gemeinnützige Bauträger vergibt. Den Gemeinden soll ein Vorkaufsrecht gewährt werden.

Lanciert wurde die Initiative vom Verband Wohnbaugenossenschaften Zürich (ehemals SVW Zürich). Die Unterschriftensammlung wurde von den Vertretern von SP, Grünen, AL und CVP, vom Mieterinnen- und Mieterverband, von kirchlichen Kreisen sowie von gewerkschaftlicher Seite unterstützt.

SDA/lcv

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