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Gepanzerte Ausbruchskünstler sind unterwegs

In diesem Sommer streifen aussergewöhnlich viele herrenlose Schildkröten durch den Kanton Zürich. Allein in diesem Monat wurden beim Veterinäramt 43 Tiere dieser Reptiliengattung gemeldet.

Im Kanton Zürich aussergewöhnlich häufig unterwegs: Eine herrenlose Schildkröte.
Im Kanton Zürich aussergewöhnlich häufig unterwegs: Eine herrenlose Schildkröte.
Urs Flüeler, Keystone
Schlüpfen in freier Wildbahn: Ist es genügend heiss, können Schildkröten-Gelege überleben.
Schlüpfen in freier Wildbahn: Ist es genügend heiss, können Schildkröten-Gelege überleben.
Georgios Kefalas, Keystone
Klein und putzig: Frisch geschlüpfte Schildkröten wie diese chinesischen Dreikielschildkröten finden überall Platz. Aber diese Tiere können relativ gross werden – und sehr alt.
Klein und putzig: Frisch geschlüpfte Schildkröten wie diese chinesischen Dreikielschildkröten finden überall Platz. Aber diese Tiere können relativ gross werden – und sehr alt.
AP Photo/Markus Schreiber
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Die Sommermonate sind die heisseste Zeit für die Teams des Zürcher Tierrettungsdienstes. Alljährlich nimmt die Zahl der Einsätze im Mai rasant zu – Tendenz steigend. In diesem Jahr müssen die Rettungsteams allerdings besonders häufig wegen eines bestimmten Tiers ausrücken.

«Uns werden aussergewöhnlich viele herrenlose Schildkröten gemeldet oder gebracht. Auch die für Schildkröten spezialisierten Auffangstationen sind bereits überfüllt», sagt Renata Tinner, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Tierrettungsdienst verantwortlich ist. Einige der Tiere seien vermutlich aus Gehegen entflohen. Tinner geht aber davon aus, dass auch etliche von ihnen ausgesetzt wurden. «Oft werden Schildkröten gekauft, wenn sie noch klein und jung sind. Doch sie werden sehr alt und müssen entsprechend lange gepflegt werden», lautet ihre Erklärung dafür.

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