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Geri Müllers Chatpartnerin will Polizeiprotokolle sehen

Gemäss einem Bericht fordert die junge Frau Einsicht in die Protokolle, weil sie glaubt, Opfer einer Falle geworden zu sein.

Benachrichtigte im letzten August die Polizei wegen angeblicher Suizidgefährdung seiner Chatpartnerin: Geri Müller während der Herbstsession im Nationalrat. (9. September 2014)
Benachrichtigte im letzten August die Polizei wegen angeblicher Suizidgefährdung seiner Chatpartnerin: Geri Müller während der Herbstsession im Nationalrat. (9. September 2014)
Lukas Lehmann, Keystone

Neues Kapitel in der Aargauer Nacktselfie-Affäre: Die Frau, mit der der Badener Stadtamman und grüne Nationalrat Geri Müller Nacktfotos ausgetauscht hat, verlangt nun offenbar Einsicht in Polizeiprotokolle. Dies berichtet die «Aargauer Zeitung».

Gemäss der Zeitung fordert Geri Müllers 33-jährige ehemalige Chatpartnerin Einsicht in die Protokolle zu ihrer Befragung sowie zum Polizeieinsatz vom 13./14. August. Der Politiker hatte am 13. August die Polizei informiert, dass seine Chatpartnerin suizidgefährdet sei, worauf die Bernerin in der Altstadt von Baden von der Polizei angehalten und zur Befragung auf den Posten mitgenommen wurde. Eine Suizidgefährdung wurde gemäss der Aargauer Kantonspolizei nicht festgestellt.

Die Frau vermutete, Geri Müller habe die Stadtpolizei losgeschickt, um ihr das Handy mit belastendem Bildmaterial wegzunehmen. Gegenüber der «Aargauer Zeitung» kritisiert sie unter anderem, bei der «sonderbaren Suizidprävention» habe sie kein Polizist gefragt, wie es ihr gehe.

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