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Gericht: «Leider müssen wir Sie bestrafen»

Ein junger Mann hat 19 Tage zu früh – oder 32 Tage zu spät – mit seiner Freundin geschlafen. Dafür wurde er bestraft. Warum er trotzdem Glück im Unglück hat.

Dem Obergericht blieb gar keine andere Wahl, als der Verurteilung noch eine Bestrafung folgen zu lassen.
Dem Obergericht blieb gar keine andere Wahl, als der Verurteilung noch eine Bestrafung folgen zu lassen.
Urs Jaudas

Wann kommt es schon einmal vor, dass ein Gericht sein Bedauern ausspricht, dass es einen Beschuldigten nicht nur verurteilen, sondern auch bestrafen muss – und zwar wegen sexueller Handlungen mit einem Kind? So geschehen am Zürcher Obergericht.

Eingebrockt hat sich die Sache der mittlerweile 24 Jahre alt gewordene und arbeitslose Mann selber. Er hätte einfach akzeptieren sollen, dass sich seine Freundin damals, Ende 2015, nach zehnmonatiger Beziehung von ihm trennte.

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