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Girod, das «beste Pferd im Stall»

Der Grünen-Nationalrat Bastien Girod macht eine Kehrtwende: Jetzt will er plötzlich doch Ständerat werden – und hat gleich das «Team Girod» ins Leben gerufen.

Sein Werdegang: 2006 trat Bastien Girod zum ersten Mal für die Jungen Grünen als Stadtratskandidat an. Er vereinte 7972 Stimmen. Das absolute Mehr betrug damals 23'645 Stimmen. Der ehemalige Greenpeace-Aktivist ist Mitbegründer der Jungen Grünen des Kantons Zürich.
Sein Werdegang: 2006 trat Bastien Girod zum ersten Mal für die Jungen Grünen als Stadtratskandidat an. Er vereinte 7972 Stimmen. Das absolute Mehr betrug damals 23'645 Stimmen. Der ehemalige Greenpeace-Aktivist ist Mitbegründer der Jungen Grünen des Kantons Zürich.
Tages-Anzeiger
So präsentierte sich der neue der Jungen Grünen von Zürich. (Im Vordergrund von l.n.r. Mattias Probst,Valeska Beutler, Sandro Feuillet, Chrigi Hug, Laura de Baan, Aline Trede,Pascal Pauli, Bastien Girod)
So präsentierte sich der neue der Jungen Grünen von Zürich. (Im Vordergrund von l.n.r. Mattias Probst,Valeska Beutler, Sandro Feuillet, Chrigi Hug, Laura de Baan, Aline Trede,Pascal Pauli, Bastien Girod)
Beat Marti
Im Februar 2015 lässt sich Bastien Girod als Ständeratskandidat aufstellen, obwohl er der Partei ursprünglich eine Absage erteilt hatte. Links Fraktionspräsidentin Esther Guyer, rechts Parteipräsidentin Marionna Schlatter.
Im Februar 2015 lässt sich Bastien Girod als Ständeratskandidat aufstellen, obwohl er der Partei ursprünglich eine Absage erteilt hatte. Links Fraktionspräsidentin Esther Guyer, rechts Parteipräsidentin Marionna Schlatter.
Ruedi Baumann.
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Anfang Jahr hatte sich der 34-jährige Nationalrat Bastien Girod noch selber aus dem Rennen genommen. Die Zeit für eine Ständeratskandidatur sei für ihn noch nicht reif. Als Grund nannte er die Geburt seiner Tochter und seine Arbeit als Umweltwissenschaftler an der ETH Zürich. Einige Punkte hätten sich seither geändert, sagte Girod heute an einer Medienkonferenz: Die ETH als sein Arbeitgeber habe ihn direkt ermuntert zu kandidieren. Auch von sehr vielen Grünen aus der ganzen Schweiz sei er bestürmt worden, im Herbst anzutreten. Der wohl entscheidende Grund war wohl aber der Verzicht von Verena Diener (GLP) auf eine weitere Kandidatur. «Ich glaube, jetzt liegt für mich eine Überraschug drin», sagte Girod.

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