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Giusep Fry darf Endstation auf dem Uetliberg umbauen

Der Hotelier auf dem Zürcher Hausberg erhält nach zwei Jahren Verhandlungen grünes Licht für die Sanierung der SZU-Endstation. Der Architekt bezeichnet den Umbau als Kompromiss.

Wird ein flaches Dach erhalten: Uetliberg-Endstation auf dem Zürcher Hausberg.
Wird ein flaches Dach erhalten: Uetliberg-Endstation auf dem Zürcher Hausberg.
Wiki Roland Zh

Ursprünglich plante der Hotelier Giusep Fry, die Bergstation auf dem Uetliberg massiv zu erweitern. Er wollte über den Gleisenden Räume auf Stelzen erstellen. Dagegen sprach sich die kantonale Baudirektion jedoch früh aus. Die Behörde liess lediglich zu, dass Fry die bestehenden Bauten sanierte und minimal erweitert.

Das daraufhin modizifizierte Projekt stiess im März 2010 jedoch auf Ablehung. Daraufhin trafen sich die Parteien zu verschiedenen Gesprächen, wie die «NZZ» in der Ausgabe vom Mittwoch schreibt. Hauptproblem ist die Lage der Endstation. Sie liegt ausserhalb der Bauzone in einer Landwirtschaftszone. Nach geltendem Recht könnte dort heute kein Gebäude gebaut werden.

Schliesslich einigte man sich auf die nun vorliegende Variante mit einem Flachdach, wie die «NZZ» schreibt. Das führe zwar zu einer veränderten Identität, doch der Zustand werde im Vergleich zu heute verbessert. Das ist für die Baudirektion entscheidend. Zusätzlich um Flachdach wird einer Erweiterung um knapp 100 Quadratmeter erlaubt. Damit hat er das Mass des Erlaubten ausgeschöpft. Wann die Bauarbeiten beginnen, ist offen.

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