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Neue Regeln für Zürcher Gymi-Prüfung

Zählen Vornoten fürs Gymnasium? Wird Deutsch, Franz oder Englisch geprüft? Ab August 2020 gilt ein neuer Schlüssel.

An der Kantonsschule Enge gelten die gleichen Aufnahmekriterien wie an allen anderen Zürcher Gymnasien.
An der Kantonsschule Enge gelten die gleichen Aufnahmekriterien wie an allen anderen Zürcher Gymnasien.
Thomas Burla

Die Aufnahmebedingungen an die Zürcher Gymnasien und Fachmittelschulen glichen bislang einem undurchsichtigen Dschungel. Bei der einen Schule zählten die Vornoten, bei der anderen nicht. Die eine Schule prüfte Englisch, die andere Deutsch oder Französisch.

Künftig gelten für alle Schulen dieselben Bedingungen: Bei allen Aufnahmeprüfungen zählt zur Hälfte die Prüfung in Deutsch und Mathematik. Zur anderen Hälfte zählen die Vornoten. Mündliche Prüfungen wird es nicht mehr geben. Das teilt der Regierungsrat am Donnerstag mit. Mit der neuen Verordnung wird der Übertritt in Langgymnasium, Kurzgymnasium, Fachmittelschule, Handelsmittelschule, Informatikmittelschule und Berufsmaturitätsschule harmonisiert.

Einheitlicher Notenschnitt

Vereinheitlicht werden auch die Regeln zum Bestehen der Aufnahmeprüfung. Für eine Aufnahme in Lang- oder Kurzgymnasium muss der Durchschnitt aus Prüfungs- und Vorleistungsnote mindestens 4.75 betragen, für die berufsorientierten Schultypen bracht es einen Durchschnitt von 4.5.

Die neue Verordnung wird für die Gymnasien, die Handelsmittelschulen, die Fachmittelschulen und die Berufsmaturitätsschulen zum ersten Mal im März 2021 angewendet, für die Informatikmittelschule im Oktober 2020.

(SDA)

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