Zum Hauptinhalt springen

Grau, grauer, Zürich

Mit gut 32 Sonnenstunden war der Januar im Raum Zürich der grauste seit 2004. Der Vergleich mit dem Tessin lässt einen neidisch werden.

Während man in den letzten Wochen in den Bergen an vielen Tagen die Sonne geniessen konnte, blieb es im Flachland zumeist kalt und grau. In Zürich zeigte sich der Januar definitiv nicht von seiner besten Seite und hatte durchschnittlich nur gerade eine Stunde Sonne täglich zu bieten. Gemäss Meteonews liegt dieser Wert deutlich unter dem langjährigen Zürcher Mittel von durchschnittlich 50 Stunden Sonneneinstrahlung im Monat Januar.

Eine besonders lang anhaltende Durststrecke gab es zwischen dem 8. und 26. Januar: Die Messstation am Flughafen Zürich verzeichnete innerhalb dieser 19 Tage eine Sonnenscheindauer von lediglich 99 Minuten, was spärlichen 5 Minuten Sonne täglich entspricht. Die vergleichsweise vielen Sonnenstunden am letzten Wochenende vermögen die Bilanz des Januars deutlich aufzupolieren. Vom 27. bis 29. Januar schien die Sonne rund 20 Stunden, was somit zwei Drittel der Sonnenscheindauer des gesamten Monats ausmacht.

Wer dem Grau in der Stadt entfliehen wollte, kam in den Bergen zu deutlich mehr Sonnenschein, am schönsten präsentierte sich der Januar allerdings im Süden der Schweiz. Locarno-Monti verzeichnete von allen Messstationen unter 1000 Metern landesweit die meisten Sonnentage. Komplett ohne Sonneneinstrahlung musste man in Locarno nur gerade an zwei Tagen auskommen. Mit insgesamt 18 sonnenlosen Tagen waren die Zürcher da ganz klar schlechter bedient.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch