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Gripen-Nein ist kein Indiz für bröckelnden Wehrwillen

Das Statistische Amt hat die Abstimmungsresultate im Kanton Zürich analysiert.

Das Nein galt dem nicht pannenfreien konkreten Beschaffungsprojekt: So lautet die Abstimmungsanalyse im Kanton Zürich.
Das Nein galt dem nicht pannenfreien konkreten Beschaffungsprojekt: So lautet die Abstimmungsanalyse im Kanton Zürich.
Keystone

Das knappe Nein im Kanton Zürich zur Kampfjet-Beschaffung deutet nicht auf einen generell schwindenden Rückhalt der Armee in der Zürcher Bevölkerung hin. Zu diesem Schluss kommt Peter Moser vom Statistischen Amt des Kantons in seiner Analyse der Abstimmungsresultate vom Wochenende.

51,3 Prozent der Stimmberechtigten im Kanton hatten bei der Gripen-Vorlage ein Nein in die Urne gelegt. Dieses Nein sei weniger Ausdruck eines allgemeinen Akzeptanzschwunds der Landesverteidigung, sondern habe spezifisch dem «bekanntermassen nicht pannenfreien konkreten Beschaffungsprojekt» gegolten, heisst es in der Abstimmungsanalyse.

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