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Grossbrand in Hinwil

Ein Gebäude der Oberländer Kehrrichtverbrennungsanlage brannte aus. Fünf Menschen wurden im Spital behandelt.

Gemäss Angaben der Kantonspolizei Zürich meldeten Augenzeugen kurz nach 16.45 Uhr, dass eine Lagerhalle der Kehrrichtverbrennungsanlage (Kezo) in Hinwil in Vollbrand stehe. Die Feuerwehr rückte darauf mit einem Grossaufgebot von 200 Rettungskräften aus. Alle fünf Menschen, die am Freitagabend in die Spitäler gebracht wurden, konnten laut der Zürcher Kantonspolizei zwischenzeitlich nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Wegen der starken Rauchimmissionen wurden für zwei Familien, die angrenzend an das Brandobjekt wohnen, am gleichen Abend Notunterkünfte organisiert.

Gegen 3.30 Uhr konnten die Feuerwehren die Löscharbeiten beenden, wie die Kantonspolizei weiter mitteilte. Die rund 30 auf 60 Meter grosse Lagerhalle, in der für das Verbrennen in der KEZO bestimmtes Sperrgut zwischengelagert wurde, wurde durch die Flammen vollständig zerstört. Zurzeit sind die Räumarbeiten im Gange. Die Strasse zwischen Wetzikon und Hinwil wurde um 03.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Ebenso werden die Geschäfte im Industriequartier Wässeri ihren Betrieb zu den normalen Öffnungszeiten aufnehmen können.

Die Brandursache wird nun durch die spezialisierten Ermittler der Kantonspolizei untersucht. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse steht Fahrlässigkeit im Vordergrund. Zurzeit laufen Abklärungen, inwieweit der Schlachthof und die im Industriequartier liegenden Geschäfte durch die Rauchimmissionen Schäden erlitten haben.

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