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Grosser Missbrauchsfall um Cevi-Leiter

Ein heute 51-Jähriger soll in Dietikon und Stallikon über viele Jahre hinweg Knaben missbraucht haben, die ihm anvertraut waren. Zum Teil im Lager.

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Hier wird der Fall Ende April verhandelt: Bezirksgebäude in Dietikon.
Hier wird der Fall Ende April verhandelt: Bezirksgebäude in Dietikon.
Walter Bieri, Keystone

Ein Mann aus dem Limmattal soll acht Knaben geschändet und sexuell genötigt haben. Einen Teil der Opfer hat er in der Cevi kennen gelernt, wo er früher Leiter war. Die Fälle gehen bis 1994 zurück. Verhaftet wurde der heute 51-jährige Pädophile im Januar 2015, nachdem ein Opfer ihn angezeigt hatte. Seitdem sitzt er in Haft.

Ende April wird er sich vor dem Bezirksgericht Dietikon verantworten müssen, wie die «Limmattaler Zeitung» gestern berichtete. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die Knaben mehrere Hundert Mal geschändet und missbraucht zu haben. Zudem hatte die Polizei bei einer Hausdurchsuchung Tausende kinderpornografische Videos und Bilddateien beschlagnahmt. Darunter auch sechs Videokassetten mit Kinderpornos, die er selbst gemacht haben soll.

Opfer vor dem Schlafen betäubt

Die Knaben hatten jeweils bei ihm übernachtet. Der jüngste war beim ersten Übergriff acht Jahre alt, der älteste war beim letzten Übergriff 15 Jahre alt. Die beiden längsten Missbrauchsverhältnisse dauerten jeweils sieben Jahre. Dabei soll der Mann den Buben jeweils vor dem Zubettgehen ein präpariertes Süssgetränk gegeben haben. Dadurch schliefen die Opfer so tief, dass sie nichts von den Taten bemerkten. Diese passierten in seinen Wohnorten in Dietikon und Stallikon sowie während der Ferien und in einem Lager.

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