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Grossherzigkeit liegt im Detail

Teure staatliche Unterstützung für Sozialfälle sorgte in letzter Zeit mehrfach für Aufsehen. Wie hoch dürfen diese Ausgaben denn sein?

Was darf die staatliche Betreuung verwahrloster ­Menschen kosten? Diese Frage diskutiert die Schweiz nicht erst, seit der Fall «Carlos» publik wurde, aber seither besonders leidenschaftlich. Der Fall der sieben­köpfigen eritreischen Flüchtlingsfamilie, den der Redaktion Tamedia heute im Detail nachzeichnet, verleiht der Frage neue Brisanz.

Betroffen ist nicht der reiche Kanton Zürich, sondern ein Dorf weitab auf dem Land. Eine halbe Million Franken für Sozialhilfe, individuelle Betreuung und Kinderheime sind dort richtig viel Geld, nicht nur ein Rundungsfehler in der Jahresrechnung.

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