Grünliberaler will Stadtpräsident werden

Andreas Hauri sieht sich als Alternative für den Stadtzürcher Mittelstand. Und als progressive Ideenmaschine.

Andreas Hauri (GLP) macht sich für intelligente Mobilität und die Digitalisierung stark.

Andreas Hauri (GLP) macht sich für intelligente Mobilität und die Digitalisierung stark. Bild: zvg

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Andreas Hauri kandidiert für den Zürcher Stadtrat und das Stadtpräsidium. Der grünliberale Kantonsrat sieht sich als Alternative zu den «ideologisch festgefahrenen» Polparteien, wie die Stadtpartei in einer Mitteilung schreibt. Als Stadtpräsident bringe Andreas Hauri neuen Schub und Innovationskraft für Zürich. Mit Amtsinhaberin Corine Mauch und Stadtrat Filippo Leutenegger würden die Wähler beim Stadtpräsidium vor die gleiche Auswahl wie vor vier Jahren gestellt.

«Die Stadt verschläft wichtige Entwicklungen und beschäftigt sich gern auf Nebenschauplätzen. Dringende Themen wie Smart Mobility und Digitalisierung müssen endlich angepackt werden», lässt sich Hauri in der Mitteilung zitieren. Ein Digitalisierungsminister soll Abhilfe schaffen. Hauri schlägt ein neues Querschnittdepartement vor, das die Verwaltung konsequent auf neue Technologien trimmt. Dank der Digitalisierung könnte die Verwaltung viel effizienter und näher bei den Leuten arbeiten. In der NZZ beklagt er zudem, dass immer dasselbe subventioniert werde, und auch mit der linksgrünen Stadtplanung will er aufräumen. «Plätze und Pärke erhalten Designpreise, aber der Bevölkerung gefallen sie halt dummerweise nicht.» Auch gebe es in der Kulturpolitik von Corine Mauch null Innovation.

Hauri hat als Kantonsrat eine Flut von Vorstössen gemacht. Etwa zur Lockerung des Denkmalschutzes oder Tempo 80 auf Autobahnen. Als pragmatischer und lösungsorientierter Mensch repräsentiere er die Mitte und damit die Mehrheit der Zürcher Stadtbevölkerung, schreibt Hauri in der Mitteilung. Der Vater von zwei erwachsenen Kindern war Marketingleiter bei der Zürcher Kantonalbank, Piatti Küchen und DHL. Zurzeit ist er Geschäftsleiter der KV Bildungsgruppe Schweiz zentral. (lop)

Erstellt: 04.09.2017, 09:55 Uhr

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