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«Habt ihr noch immer Angst vorm schwarzen Mann?»

Der souveräne Polizeieinsatz bei der geplanten Nachdemo zum 1. Mai wirft die Frage auf: Warum war das nicht schon in früheren Jahren möglich?

Der diesjäjhrige 1. Mai verlief in Zürich friedlich. Die Nachdemo wurde verhindert, teils kam es zu brenzligen Situationen im Langstrassenquartier. Immer wieder wurden Jugendliche abgeführt und kontrolliert, die es vor den Polizeicordons zu bunt trieben. Es handelte sich aber meist nicht um Angehörige des Schwarzen Blocks, sondern eher um Gaffer und Wichtigtuer. Auffallend war, wie jung diese sind.
Der diesjäjhrige 1. Mai verlief in Zürich friedlich. Die Nachdemo wurde verhindert, teils kam es zu brenzligen Situationen im Langstrassenquartier. Immer wieder wurden Jugendliche abgeführt und kontrolliert, die es vor den Polizeicordons zu bunt trieben. Es handelte sich aber meist nicht um Angehörige des Schwarzen Blocks, sondern eher um Gaffer und Wichtigtuer. Auffallend war, wie jung diese sind.
Pascal Unternährer
Diese Maske wird von den Aktivisten nicht (mehr) gebraucht.
Diese Maske wird von den Aktivisten nicht (mehr) gebraucht.
Pascal Unternährer
Auch am Hauptbahnhof kommt sie vorbei. Ihr Ziel ist der Sechseläutenplatz, wo die Reden zum 1. Mai gehalten werden.
Auch am Hauptbahnhof kommt sie vorbei. Ihr Ziel ist der Sechseläutenplatz, wo die Reden zum 1. Mai gehalten werden.
Manuel Lopez
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«Der Stadtrat toleriert weder Nachdemos noch Ausschreitungen», hiess im Vorfeld der Auftrag, und Polizeivorstand Richard Wolff gab ihn seiner Mannschaft auch so weiter. Am Abend des 1. Mai konnten Stadtpolizeikommandant Daniel Blumer und Stadtrat Wolff Vollzug melden. «Auftrag weisungsgemäss ausgeführt.» Beide standen in ihrem jeweiligen Amt zum ersten Mal in der Verantwortung.

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