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Hausaufgaben für das Zürich Openair

Die Zürcher Baudirektion erteilt den Veranstaltern des Zürich Openair eine Bewilligung für das Jahr 2012, wenn sie verschiedene Bedingungen erfüllen.

Die Premiere war in manchen Bereichen ein Desaster – nicht nur wegen des Wetters: Zürich Openair 2010.
Die Premiere war in manchen Bereichen ein Desaster – nicht nur wegen des Wetters: Zürich Openair 2010.
Keystone
Petrus kannte keine Gnade: Dauerregen verwandelte das Gelände in einen Sumpf.
Petrus kannte keine Gnade: Dauerregen verwandelte das Gelände in einen Sumpf.
Keystone
Wie das Wetter, so das Konzert: Das Konzert von Hole mit Frontfrau Courtney Love vermochte nicht zu überzeugen.
Wie das Wetter, so das Konzert: Das Konzert von Hole mit Frontfrau Courtney Love vermochte nicht zu überzeugen.
Keystone
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Das Musikfestival, das im vergangenen Jahr in Rümlang und davor bereits auf dem Areal der ETH Zürich durchgeführt wurde, kann 2012 erneut über die Bühne gehen. Die Veranstalter des Openairs müssen allerdings einige Auflagen erfüllen. So sollen sie unter anderem dafür sorgen, dass der Boden nicht mehr so stark beschädigt wird wie 2010. Auch in Sachen Lärmbelästigung und Anreise mit dem öffentlichen Verkehr müssen die Openair-Veranstalter über die Bücher.

Der Kanton erteile die Bewilligung nur, wenn diese Punkte geklärt seien, sagte ein Sprecher der Baudirektion auf Anfrage der SDA. Das nächste Gespräch zwischen Baudirektion und Veranstaltern finde Ende August statt. Der Kanton hat in dieser Angelegenheit das letzte Wort, weil ihm das Land gehört.

Festival versank im Sumpf

Beim Freiluftfestival im letzten Sommer waren die knapp 40'000 Besucher buchstäblich im Schlamm versunken. Gummistiefel waren in der ganzen Stadt Zürich ausverkauft und Dreckspuren bis in die Stadt sichtbar. Am Openair kam es zu Wasser- und Stromausfällen.

Zahlreiche Anwohner beschwerten sich zudem wegen des Lärms. In diesem Jahr findet das Zürich Openair nicht statt. Für das kommende Jahr gaben die an das Festivalgelände grenzenden Gemeinden Opfikon und Rümlang zwar ihr Einverständnis, verlangten aber ebenfalls, dass die Veranstalter verschiedene Auflagen erfüllen.

(SDA)

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