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Heikle Videoüberwachung im Schwimmbad

Das Filmen von Mitarbeitenden oder Gästen eines Schwimmbads ist unzulässig. Der Datenschützer rügt auch die Spitäler.

Big Brother schwimmt mit: Kameras in Schwimmbädern sind nur unter gewissen Bedingungen zulässig.
Big Brother schwimmt mit: Kameras in Schwimmbädern sind nur unter gewissen Bedingungen zulässig.
AP/David Goldman, Keystone

Videoüberwachung in Schwimmbädern ist unterdessen gang und gäbe. Auch in Zürcher Gemeinden, wie Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich, in seinem neusten Tätigkeitsbericht ausführt. Allerdings entspricht diese Überwachung nicht immer den Vorschriften.

So wurde in einer Gemeinde das Kassenhaus des Schwimmbades mit einer Kamera permanent gefilmt – als Massnahme gegen Einbrüche. Nur ist dieses Kassenhaus tagsüber auch Arbeitsplatz eines Mitarbeiters. Zudem werden dort gegebenenfalls auch Badegäste verarztet. Nach einem Augenschein ist Baeriswyl zum Schluss gekommen: Die Kameras dürfen nur ausserhalb der Betriebszeiten laufen.

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