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«Das schlimmste Szenario»

Die Präsidentin der Kesb Winterthur erklärt, weshalb der Fall Flaach so aussergewöhnlich war. Heute könne zudem jeder Kesb-Entscheid zur medialen Skandalstory werden, sagt sie.

Das Dorf Flaach im Bezirk Andelfingen steht für einen der schlimmsten sich vorstellbaren Fälle von Familientragödie. (5. Januar 2015)
Das Dorf Flaach im Bezirk Andelfingen steht für einen der schlimmsten sich vorstellbaren Fälle von Familientragödie. (5. Januar 2015)
Urs Jaudas

Frau Fischer, wie haben Sie als Präsidentin der Kesb Winterthur-Andelfingen den Fall Flaach vor rund einem Jahr erlebt?

Ein Kindesschutzverfahren, während dem die Mutter ihre zwei Kinder tötet, ist das schlimmste Szenario, das man sich als Behördenmitglied vorstellen kann. Zur Bestürzung über den Tod von zwei Kindern und das Leid der Angehörigen kamen unmittelbar danach Drohungen an die Behörde und massivste Schuldzuweisungen hinzu. Die Belastung war ausserordentlich hoch.

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