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Hilfe, die Felseneggbahn steht still!

35 Meter in die Tiefe an einem Seil: Die Felseneggbahn probt mit Schulkindern (und uns) den Notfall.

Klasse Mitarbeit! Gut gesichert macht den Schülerinnen und Schülern aus Adliswil das Abseilen sogar etwas Spass.

Die feuerrote Gondel der Luftseil­bahn Adliswil-Felsenegg fährt an diesem Dienstag gemütlich bergwärts. Dann ein Ruck, und der Albtraum eines jeden Passagiers wird wahr: Die Kabine bleibt stehen und wird vom Wind leicht hin und her gewippt – gut 30 Meter über Boden. Für einen Sekundenbruchteil sind die 14 Reisenden mucksmäuschenstill.

Am gelassensten wirken die Schüler der 5. und 6.Klasse aus Adliswil. Viele von ihnen waren bereits im Vorjahr bei der jährlichen Bergungsübung der Felseneggbahn dabei. «Ich bin easy, das Seil reisst eh nicht», sagt einer von ihnen.

Eineinhalb Stunden später ist alles vorbei

Wenige Minuten nach dem Stillstand leiten die Bahnmitarbeiter sowie jene der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn den Rettungseinsatz ein. Eine Gruppe postiert sich unter der Gondel, während Retter Damian Berger die 40 Meter hohen Stützpfosten erklimmt und dann mithilfe des Seilfahrgerätes das Zugseil entlangfährt. Er öffnet das Dach der Gondel und wendet sich mit einem fröhlichen «Grüezi mitenand» an die Festsitzenden.

Als er die Bodenluke öffnet, wird es aber auch dem einen oder anderen Schüler etwas mulmig: «Sie, ich glaube, ich brauche jetzt dann eine Betäubung», sagt einer zu seinem Lehrer. Die Passagiere werden mit einem Abseilgerät in die Tiefe gelassen.

Als rund eineinhalb Stunden später der Letzte von ihnen wieder sicheren Boden unter den Füssen hat, sind mit dieser Übung auch die jährlichen Revisionsarbeiten der Felseneggbahn abgeschlossen. Folgendes Online-Tagebuch gibt Einblick in die sechswöchigen Überprüfungsarbeiten:

Ab kommenden Samstag, 06. April 2019 wird der Betrieb gemäss Sommerfahrplan wieder aufgenommen.

Weitere Informationen zum Fahrplan sind hier zu finden: www.laf.ch

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