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«Hin und wieder habe ich eine schlaflose Nacht»

Eigentlich ist Stadtbaumeister Patrick Gmür kurz vor der Eröffnung der neuen Tramlinie Zürich-West zufrieden mit dem Resultat der Planung in diesem Gebiet. Sorgen machen ihm die Kehrseiten des Erfolgs seiner Arbeit.

Herr Gmür, Sie reisen im Rahmen der Städtepartnerschaft Zürich–Kunming nächstens nach China. Was können Sie von den Chinesen lernen? Zwei Fragen bestimmen die gemeinsame Diskussion. Erstens die Bevölkerungszunahme – etwa 1 Million Menschen pro Jahr allein in der Stadt Kunming. Zweitens die Nachhaltigkeit, insbesondere die Verkehrserschliessung, sprich die öffentlichen Verkehrsmittel.

Worin besteht der Dialog konkret? Was wir mit den Vertretern in Kunming tatsächlich diskutieren können, sind Fragen wie: Wie gehen wir unsere Projekte an? Welche politischen und rechtlichen Institutionen müssen wir in einer Demokratie berücksichtigen? Umgekehrt können wir von ihnen lernen, wie man Projekte effizient vorantreibt. In China entstehen ja Riesenprojekte in kürzester Zeit. Einfach unglaublich.

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