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So ists in U-Haft

Nach dem Suizid der Mutter aus Flaach steht die Untersuchungshaft in der Kritik. Redaktion Tamedia hat die Gefängnisse Zürich und Limmattal besucht.

Hier gibt es kaum Platz: Blick in eine Zweierzelle im 99 Jahre alten Gefängnis Zürich. Das Fenster befindet sich über Kopfhöhe.
Hier gibt es kaum Platz: Blick in eine Zweierzelle im 99 Jahre alten Gefängnis Zürich. Das Fenster befindet sich über Kopfhöhe.
Dominique Meienberg
Im Gefängnis Limmattal in Dietikon, 2010 eröffnet, sind die Zweierzellen wenigstens etwas grösser. Und aus dem Fenster sieht man die Stadt.
Im Gefängnis Limmattal in Dietikon, 2010 eröffnet, sind die Zweierzellen wenigstens etwas grösser. Und aus dem Fenster sieht man die Stadt.
Dominique Meienberg
Und das ist die Sicht, die sich Häftlingen im unteren Spazierhof im Gefängnis Zürich bietet. Die rot-graue Fassade mit den versenkten Fenstern ist denkmalgeschützt.
Und das ist die Sicht, die sich Häftlingen im unteren Spazierhof im Gefängnis Zürich bietet. Die rot-graue Fassade mit den versenkten Fenstern ist denkmalgeschützt.
Dominique Meienberg
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Mit einem metallischen «Klong» schliesst sich die schwere Tür; ich höre, wie der Schlüssel im Schloss gedreht wird. Die Stimmen im Gang entfernen sich. Ich bin allein in einer kargen Zelle. Die Einrichtung: ein hochgeklapptes Bett, ein schmales offenes Regal aus ockergelb gestrichenem Holz. Ein an die Wand geschraubtes Brett dient als Hocker, ein zweites als Tisch. Ein Wasserkocher, ein Aschenbecher, ein Fernseher. Das WC offen im Raum; nur ein Vorhang trennt es notdürftig vom Bett. Der WC-Rollenhalter: ein ockergelber, an die Wand geschraubter Holzstab. Ein richtiger Rollenhalter könnte zweckentfremdet werden. Etwa um die Schrauben am Fenstergitter zu bearbeiten.

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