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Hund auf Polizist gehetzt

Eine Ukrainerin büsst mit mehreren Tausend Franken dafür, dass sie ihren bissigen Hund auf einen Polizisten hetzte. Ihre Kollegin wird freigesprochen.

Eine ukrainische Tänzerin hetzte im September 2008 ihren Terrier auf einen Kantonspolizisten. Sie wurde erstinstanzlich verurteilt und zog den Fall ans Obergericht weiter. Dieses hätte ihren Fall gestern neu beurteilt – wäre die Frau zum Termin erschienen. Dies berichtet «20 Minuten» in seiner heutigen Ausgabe.

Die Frau sei mit einer russischen Kollegin im September 2008 in Affoltern am Albis unterwegs gewesen, als es zum Streit mit Passanten gekommen sei. Dies, weil ihr 65 Kilogramm schwerer Hund wild herumbellte und nicht angeleint war. Ein Polizist, der die Lage habe beruhigen wollen, wurde von der Russin weggestossen, während die Ukrainerin ihren Hund auf ihn hetzte, berichtet das Blatt. Der Polizist musste wegen einer Bisswunde in der linken Hand ins Spital und war mehrere Wochen arbeitsunfähig.

Im Februar 2010 kamen die beiden Frauen in Affoltern vors Bezirksgericht. Die Russin wurde freigesprochen, während die Ukrainerin wegen Hinderung einer Amtshandlung, fahrlässiger Körperverletzung und Übertretung des Hundegesetzes verurteilt wurde. Sie muss eine Busse von 200 Franken, 1000 Franken Schmerzensgeld an den Polizisten, sowie eine Strafe von 75 Tagessätzen zu 90 Franken bezahlen. Mit ihrem gestrigen Nichterscheinen vor Gericht, akzeptiert sie das erstinstanzliche Urteil.

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