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«Ich finde es sinnvoll, wenn Jugendliche auf Facebook sind»

Der Medienpädagoge Thomas Merz plädiert dafür, den Umgang mit Medien schon im Kindergarten zu behandeln. Eltern rät er, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder aufmerksam, aber gelassen zu betrachten.

Helene Arnet
«In den meisten Fällen läuft auf Facebook nichts Problematisches ab»: Laut Medienpädagoge Thomas Merz stellt sich die Frage eines Verbots für unter 13-Jährige allerdings trotzdem.
«In den meisten Fällen läuft auf Facebook nichts Problematisches ab»: Laut Medienpädagoge Thomas Merz stellt sich die Frage eines Verbots für unter 13-Jährige allerdings trotzdem.

Ein besorgter Vater erzählte dem TA, dass seine 11-jährige Tochter in der Klasse gehänselt werde, weil sie nicht auf Facebook sei. Erstaunt Sie das als Medienpädagoge? Dass es Klassen gibt, in denen bereits eine Mehrheit von 11-Jährigen in einem sozialen Netzwerk sind, erstaunt mich nicht. Der Zugang zu Facebook ist zwar erst ab 13 erlaubt. Es gibt aber schon viele Kinder, die mit neun oder zehn Jahren in einem sozialen Netzwerk mitmachen. Sie müssen einfach bei der Altersangabe schummeln. Im Lauf des letzten Jahres ist das Thema an Elternabenden und Lehrerfortbildungen denn auch stark in den Vordergrund getreten.

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