Zum Hauptinhalt springen

«Durch Toni Brunner bekam mein Bild von Zwingli Fleisch und Knochen»

Christoph Sigrist steht im Reformations-Jubeljahr als Grossmünster-Pfarrer in den Fussstapfen Zwinglis. Begreifen gelernt hat er diesen aber woanders.

Mit Christoph Sigrist sprach Marius Huber
«Die Zwinglianer sind anders als Zwingli»: Christoph Sigrist vor dem Zürcher Grossmünster. Bild: Urs Jaudas
«Die Zwinglianer sind anders als Zwingli»: Christoph Sigrist vor dem Zürcher Grossmünster. Bild: Urs Jaudas

Warum kann Zürich seinen Zwingli nicht ähnlich offensiv vermarkten wie Wittenberg seinen Luther?

Bei Treffen mit Kollegen in Deutschland fällt mir immer auf: Zwingli ist nicht bekannt. Im Unterschied zu Luther war Zwingli ein Teamplayer. Er hat hier während sechs Jahren zusammen mit seinen Kollegen die Bibel übersetzt. Er sagt im Vorwort kein Wort über seinen Namen. Diese Bescheidenheit finde ich fantastisch, dieses Einbinden ins Kollektiv. Und zweitens sagt er in der Vorrede: Wenn es jemand nach uns besser kann – halleluja, klar, dann soll man sich darüber freuen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen