Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Ich halte wenig vom Lernen in Jahrgangsklassen»

Das neue Schülerstudium komme dem individualisierten Lernen entgegen, sagt der Kinderarzt.

Ab Herbst können hochbegabte Gymischüler an der Universität Zürich schon vor der Matur mit dem Studium beginnen. Was halten Sie davon?

Warum befürworten Sie diese Entwicklung?

Weg vom Prinzip Jahrgangsklasse?

Das Wort «hochbegabt» verwenden Sie nie.

«Eltern können die geistige Leistungsfähigkeit ihres Kindes im Vergleich zu anderen Schülern weniger gut einschätzen als Lehrer.»

Oskar Jenni

Sie sprechen die persönliche Reife an.

Inwiefern?

Der Lehrer trifft die Entscheidung, ob ein Schüler für das Schülerstudium geeignet ist. Ist das richtig?

Und trotzdem hat man den Eindruck, die Leistungsmaximierung beginne immer früher.

Kritiker sagen, die Schüler sollten ihre freie Zeit lieber in musische oder sportliche Aktivitäten investieren, statt bereits zu studieren.

Besteht nicht die Gefahr, dass diese Individuen sozial abfallen?

Hat ein solch früher Studienbeginn sonst einen Einfluss auf diese kognitiv enorm leistungsstarken Jugendlichen?