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«Ich kann den Entscheid von Neerach nicht nachvollziehen»

«Es kann doch nicht sein, dass wir betroffenen Eltern ein schlechtes Gewissen machen, indem wir ihnen als Gemeinde auf Franken und Rappen vorrechnen, wie viele Steuerprozent ihr Kind kostet»: Ursula Fehr, SVP-Gemeindepräsidentin von Eglisau.

Frau Fehr, als Gemeindepräsidentin von Eglisau und als Mutter eines psychisch kranken, auf Hilfe angewiesenen Kindes kennen Sie beide Seiten, wenn es um den Umgang einer Gemeinde mit schwierigen Familiensituationen geht. Wie sehen Sie den Entscheid der Gemeinde Neerach, den Eltern eines schwerst behinderten Kindes Heimkosten von über 8000 Franken pro Monat zu verrechnen?

Die Gemeinde Neerach sagt, sie halte sich an das vom Kantonsrat beschlossene und ab Januar geltende Recht.

Gerade Ihre Partei argumentiert ja gern mit einem haushälterischen Umgang mit den Steuergeldern. Wie sehen Sie das?

«Es kann nicht sein, dass wir den Eltern ein schlechtes Gewissen machen, indem wir ihnen auf Franken und Rappen vorrechnen, wie viele Steuerprozent ihr Kind kostet.»

Dann sind ja da auch noch Geschwister. Das Paar in Neerach hat auch eine Tochter. Auch Sie hatten neben dem kranken Sohn eine gesunde Tochter.

Kommen wir auf das neue Heimgesetz zu reden, das 2021 in Kraft tritt. Die SVP hat es abgelehnt, Sie aber befürworten es.