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«Ich stehe nicht zur Verfügung»

Natalie Rickli heimste mehr Stimmen ein als SVP-Urvater Christoph Blocher. Trotzdem will sie nicht an seiner Stelle zum zweiten Wahlgang für den Zürcher Ständerat antreten.

Grosser Auftritt: SVP-Nationalrätin Natalie Rickli im Wahlstudio des Schweizer Fernsehen am Sonntag, 23. Oktober 2011.
Grosser Auftritt: SVP-Nationalrätin Natalie Rickli im Wahlstudio des Schweizer Fernsehen am Sonntag, 23. Oktober 2011.
Walter Bieri, Keystone
«Wenn die Partei findet, wir hätten mit Frau Rickli die grössere Chance, dann wäre ich unbedingt dabei»: SVP-Ständeratskandidat Christoph Blocher am Sonntag, 23. Oktober 2011 auf die Frage, ob die SVP eine andere Kandidatur bringt, die über die eigene Basis hinaus wählbar ist.
«Wenn die Partei findet, wir hätten mit Frau Rickli die grössere Chance, dann wäre ich unbedingt dabei»: SVP-Ständeratskandidat Christoph Blocher am Sonntag, 23. Oktober 2011 auf die Frage, ob die SVP eine andere Kandidatur bringt, die über die eigene Basis hinaus wählbar ist.
Walter Bieri, Keystone
Der Start in die Politkarriere: SVP-Mann Toni Brunner und Natalie Rickli kämpfen 2001 gegen einen EU Beitritt der Schweiz.
Der Start in die Politkarriere: SVP-Mann Toni Brunner und Natalie Rickli kämpfen 2001 gegen einen EU Beitritt der Schweiz.
Lukas Lehmann, Keystone
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Sie trat auf dem siebten Listenplatz an und schlug von dort aus den Urvater der Schweizerischen Volkspartei Christoph Blocher um über 6000 Stimmen. Die Winterthurerin Natalie Rickli wird als Siegerin gefeiert – trotz dem Sitzverlust der SVP. In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» sagt ihr Blocher seine Unterstützung zu, falls sich seine Partei mit der jungen Politikerin grössere Chancen im Wahlkampf um die Ständeratssitze ausrechne. «Wenn die Partei das machen will, warum auch nicht? Wenn sie findet, wir hätten mit Frau Rickli dir grössere Chance, dann wäre ich unbedingt dabei.» Redaktion Tamedia hat die 35-Jährige mit dieser Aussage konfrontiert.

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